Unser Urlaub auf Samos – Fam. Menz, Berlin

Vom 12.-19.07.2010 verbrachten wir unseren Urlaub auf Samos in den Appartements Blue Horizon am Psili Ammos Strand bei Votsalakia.
Wie so oft begann der Urlaub schon im Flugzeug von Air Berlin, wo unsere beiden Kinder mit Puzzle, Buntstiften, Wasserball und Basecaps verwöhnt wurden.
Das 100%ige Urlaubsfeeling befiel meinen Mann und mich dann beim Verlassen des Fliegers, als uns die warme, nach Meer und Kiefern duftende Griechenlandluft umgab.
Die freundliche Inka von Attika-Samos erwartete uns bereits in der Ankunftshalle und begleitete uns zum Mietwagenverleih, wo wir nach kurzem Abwickeln der Vertragsformalitäten (sogar auf Deutsch) unseren Mietwagenschlüssel erhielten.
Wir waren zum ersten Mal auf Samos, aber dank der guten Wegbeschreibung erreichten wir unseren Zielort schon nach einer Stunde.
Der Vater unseres Vermieters erwartete uns mit dem Appartementschlüssel. Alles klappte so gut und schnell, dass wir bereits am Anreisetag den Strand, die Umgebung des Blue Horizon und ein wenig den Ort Votsalakia erkunden konnten.
Bei herrlichem Wetter frönten wir in den folgenden Tagen unseren durchaus unterschiedlichen Urlaubsleidenschaften:
Die Kinder genossen das Burgenbauen am flachen Sandstrand sowie die Spielplätze in Votsalakia und Ormos und wurden in den Tavernen meist besonders verwöhnt.
Ich schnorchelte im Meer und genoss die abendliche Volta durch die Einkaufsstraßen der Hafenorte.
Mein Mann durfte den Inselentdecker spielen, so als wäre noch kein Tourist vor uns auf Samos gewesen. Er führte uns neben bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Hera- Heiligtum „Heraion“ u.a. auch „ans Ende der Welt“.
Beim Gedanken an diese Taverna steht mir persönlich noch der Angstschweiß auf der Stirn, führte der Weg uns doch mehr als 3 km über eine einspurige steile Schotterstraße bei Limnionas direkt am Abgrund ganz in den Südwesten von Samos mit fantastischem Blick auf die Fourni-Inseln.
Zum Glück kam uns niemand entgegen – ein Passieren wäre unmöglich gewesen.
Eigentlich hatte ich bei der Ankunft gar keinen Appetit mehr, aber der freundliche Wirt Andreas und seine österreichische Frau Cäcilia tischten uns Köstlichkeiten wie leckere Zucchiniblüten, samiotischen Käse und frischen Oktopus auf. Da konnte auch ich nicht widerstehen.
Nach einem Gläschen leckeren Hausweins konnte ich dann auch den wegen Sonnenuntergangs beschleunigten Rückweg gut ertragen, obwohl ich als Beifahrerin den Abgrund nun direkt neben mir sah. Nur keine Blöße geben – für die Kinder war es ein Riesenspaß.
Zwei Tage später konnte ich mich dann bei meinem Mann für die Fahrt ans Ende der Welt „rächen“.
Wir fuhren zum romantischen Abendessen nach Drakei an die Westküste von Samos, um den Sonnenuntergang zu genießen. Da wir noch etwas Zeit hatten, bat ich meinen Mann, im schönen Bergdorf Kallithea (auf deutsch „Schöne Aussicht“) die Hauptstraße zu verlassen und mit uns durch das Ortszentrum zu fahren.
Sein kurzer Widerspruch, man könne ja auch laufen, war schnell verstummt, denn die Kinder wollten nicht laufen.
Vielleicht hätten wir die skeptischen Blicke der Männer vor dem Kafenion ernst nehmen sollen. Aber es war jetzt sowieso zu spät: die Straße wurde zur Gasse, die Gasse immer enger, links und rechts nur wenige Zentimeter zwischen Auto und Häuserwänden. Nun kam mein Mann ganz schön ins Schwitzen!
Glücklicherweise führte ein Abzweig zu einem öffentlichen Gebäude (wohl eine Schule). Das Tor stand offen, und wir konnten wenden. Nun die Gasse wieder langsam zurück, die in umgekehrter Richtung ja immer breiter wurde, ein freundlicher Gruß an die Männer vor dem Kafenion, und schon hatten wir es geschafft.
Als wir das Abendbrot bei Kostas in Drakei genossen, entdeckten wir dann auch die Warnung im Michael-Müller-Reiseführer, dass man das Zentrum Kallitheas besser nicht mit dem PKW befahren sollte.
Wie auch immer, ich hatte den Ausgleich zum 1:1 beim Entdecken kaum passierbarer Wege geschafft (wenn auch wieder nur als Beifahrerin). Und wir einigten uns darauf, es bei diesem Stand zu belassen.
Im nächsten Urlaub kann man ja mal wieder........
Es gäbe noch so viel Schönes von Samos zu berichten, die Insel hat unglaublich viel zu bieten. Man kann wandern, schwimmen, relaxen, nette Hafenpromenaden und antike Stätten bestaunen. Wir kommen gern wieder. Auch bei unserer dritten Attika- Reise waren wir vollauf zufrieden.

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Ein Urlaubstag in Keramoti – P. Weinstein, Hamburg

Heute bin ich gut ausgeschlafen aufgewacht. Wie erholsam, dass es hier keine vorgegebenen Frühstückszeiten gibt ! An unserer Zimmertürklinke hängt die Tüte vom Bäcker, das Brot wird jeden Morgen frisch gebacken und duftet verführerisch. Aus den Gemeinschaftskühlschränken vom Flur holen wir unsere Marmelade und den leckeren Käse und decken uns den Tisch auf dem Balkon. Einfach genial, den Tag so zu beginnen !
Von hier aus hat man das bunte Treiben auf der Platia wie auf einer Theaterbühne vor sich. Die älteren Männer hocken im Kafenion, im gegenüberliegenden Restaurant werden die Tische für den Mittagssnack gedeckt, die Laster rumpeln mit den riesigen Marmorblöcken von Thassos vorbei und die Streunerkatzen liegen geduldig vor dem Fischladen auf der Lauer.
Wenn man das alles so beobachtet weiß man: so war es hier schon immer und so wird es auch bleiben. Unaufgeregt und ganz normal. Hier wird für Touristen keine extra Traditionsshow abgezogen, man fühlt sich einfach wie ein Teil vom ganz normalen griechischen Alltag. Wir grüßen jeden mit einem lächelnden Kalimera oder Jassu, und wir bekommen immer ein Lächeln und freundliches Kopfnicken zurück. Hier stimmt es: Urlaub bei Freunden !
Frisch gestärkt, wollten wir heute einmal nicht an diesem phantastischen, 15km langen Sandstrand liegen. Da muss die nette Bedienung der Strandbar mal auf uns verzichten. Wir schlossen uns zwei anderen Gästen an und haben einen Teil des Deltas vom Nestos-Fluss und der Nestosschlucht mit dem Mietwagen erkundet. Dieses Naturschutzgebiet ist wirklich sehr beeindruckend. Wie sich mit nur wenigen Kilometern landeinwärts, das Blau und Gelb vom Strandleben in saftiges Grün verwandelt. Wälder, riesenhoher Schilf und Blumenwiesen, am Horizont das Gebirge, was Griechenland von Bulgarien trennt. Da kann man im Winter sogar Skiurlaub machen !
Und dann der Nestosfluss mit seiner Schlucht. Er entspringt in diesem Gebirge und hat sich ein imposantes Flussbett geschaffen, was sich durch die Berge windet. Irgendwie musste ich dauernd an die alten Winnetoufilme denken ?
An einer Hütte hatten wir uns mit einem Biologen verabredet, er lebt schon seit Jahren dort und arbeitet aktiv für den Naturschutz dort. Keiner wie er kennt dieses Gebiet. Er erklärt uns, wie Naturschutz dort ganz praktisch umgesetzt wird. Es gibt zB Unterstände für Fotografen in den Bergen, wo Futterplätze für Geier eingerichtet wurden. So kann man tolle Fotos von diesen außergewöhnlichen Vögeln machen, ohne sie dabei zu stören.
Er verrät uns auch noch, dass es bald in Keramoti Dia- und Filmabende dazu geben wird. Inklusiv Verkostung von heimischen Olivenöl und Marmelade! Wie schade, dass wir da schon wieder zu Hause sein werden. Aber das ist ein Grund mehr, wieder zu kommen. Vielleicht dann im Frühjahr, wenn ab März, April schon der Mohn und Flieder blüht !
Den Abend beschließen wir mit unserem obligatorischen Rundgang auf der Hafenpromenade. Schauen den Hobbyanglern beim Würmerbaden zu, sehen die Thassosfähre in den Sonnenuntergang schippern und genießen unseren Gute-Nacht-Rotwein.
Unser Vermieter, der das Haus gebaut hat, erzählt uns noch ein paar Geschichten von seiner Gastarbeiterzeit in Deutschland in den 70er Jahren. Er schwäbelt immer noch etwas, sehr süß ! Und morgen darf ich mit in seinen Garten, die Tomaten sind reif.
WAS FÜR EIN URLAUB !!

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On the Road durch das Land der Götter – Hr. Schmid, Ottobrunn

Mit unseren Motorrädern fuhren wir auf kurvenreichen Straßen nach Ioannina, direkt am Ionischen Meer. Am Fuß der Meteoraberge übernachteten wir in einem kleinen Hotel und erkundeten am nächsten Tag die beeindruckenden Klöster.
Früher konnte man sie nur über Strickleitern erreichen, aber heute führen Treppen die Besucher hinauf. Es gibt strenge Kleidervorschriften: Arme und Beine sollten, sowohl beim Mann als auch bei der Frau, bedeckt sein, ansonsten droht Zutrittsverweigerung. Lediglich sechs von ursprünglich vierundzwanzig Klöstern sind noch bewohnt. Eines davon heißt Roussanou und diente einem James-Bond-Film als Kulisse.
Am nächsten Tag ging es weiter zum höchsten Berg Griechenlands. Der Olymp (ca. 2900 m) galt in der griechischen Mythologie als Sitz der Götter. Mit unseren Bikes fuhren wir die Gipfelstraßen entlang, mit ihren überraschenderweise leichten Kurven und vorbei an wilden Berglandschaften.
Unser nächstes Ziel war Delphi, der Stadt am Parnass, die wir über Lamia und Farsala erreichten. Hauptattraktion ist das Orakel von Delphi, wo sich die damaligen Herrscher ihre Zukunft voraussagen ließen. In seperaten Schatzhäusern wurden prunkvolle Geschenke gelagert, um das Wohlwollen der Götter zu sichern.
Danach freuten wir uns auf den historischen Kanal von Korinth. 1881 erbaut, spannt sich in 75 m Höhe eine Brücke über den 25 m breiten Kanal, den nur kleinere Schiffe passieren können. Kaiser Nero befahl den Bau des Kanals, da die Schiffe an dieser Stelle übers Land gezogen wurden. Noch heute müssen die Schiffe aus Stabilitätsgründen durch den 6 km langen Wasserstraße geschoben werden.
Sparta war unser nächste Etappenziel. Gythion war in der Antike der Hafen Spartas. Dort versteckte sich der trojanische Königsohn Paris, nachdem er die schöne Helena geraubt hatte, bis sie von einem Schiff abgeholt wurden. Dieser Raub hat den zehnjährigen trojanischen Krieg ausgelöst. Obst- und Gemüseläden säumen die Hafenstraße und Tavernen laden zur Einkehr ein. Das Essen kann man sich, wie überall in Griechenland, selbst zusammenstellen. Man geht mit dem Wirt in die Küche, blickt in alle Kochtöpfe, kostet davon und trifft seine Wahl. Unsere fiel auf Moussaka (Hackfleischauflauf), Souvláki (gegrillte Fleischspießchen), dazu Tsatsiki (Joghurtsalat) und Retsina-Wein. Schnell kommt man mit den Einheimischen ins Gespräch und zu später Stunde wurde die Stimmung derart ausgelassen, das man mit dem Tellerwerfen begann. Das ist in Griechenland ein Zeichen, dass man besonders viel Spaß hat.
Weiter ging es nach Monemvasia, einem Ort der auf einem 300 m hohen und 1,8 km langen Felsen vor der Küste errichtet wurde. Nur über den Damm von Jefira hat man Zugang zu den Gotteshäusern aller Konfessionen in der Stadt. Die Untere Stadt, in die kein Fahrzeug fahren darf, ist im Zickzackkurs mit der Oberstadt verbunden, von der man eine atemberaubende Aussicht hat.
An unserem letzten Tag in Griechenland machten wir auf dem Weg nach Patras Halt in Olympia. 776 v. Chr. fanden dort die ersten olympischen Spiele statt. Frauen waren von den Wettkämpfen ausgeschlossen. Männer traten nackt an und mussten griechisch sprechend und von freier Geburt sein. Im Mittelpunkt stand der Fünfkampf und der Sieger erhielt einen Ölzweig.
In Patras checkten wir für die Rückfahrt ein und wussten, wir werden Griechenland schon jetzt vermissen.

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Urlaubsgeschichte – Hr. Vorholt, Duisburg

Unsere griechische Urlaubsgeschichte findet auf der Insel Karpathos statt. Wir wohnen im Südwesten der Insel, sind aber mobil und erkunden mit unserem Pkw die ganze Insel. Dazu gehört auch, etwa 45 Minuten entfernt, das Bergdorf Mesochori. Unsere achtjährige Tochter Carolin ist stets mit ihrer extra für den Urlaub gekauften kleinen Handtasche unterwegs, worin sich an diesem Tag auch ihr Handy und ein paar Euro Urlaubstaschengeld befinden.
Beim Aufbruch Richtung Abendessen entdecken wir dann im Hotel, dass die Handtasche fehlt. Sie, so denken wir, liegt wahrscheinlich noch in der Taverne in Mesochori. Aber dafür wieder diese Tour über zig Serpentinen? Und: Ist sie dort überhaupt?
Während wir überlegen, klingelt das Handy meiner Frau, ein etwas deutsch sprechender Grieche meldet sich und sagt, er habe die Handtasche auf dem Parkplatz von Mesochori gefunden. Wir könnten die Tasche am nächsten Tag in Pigadia, der Inselhauptstadt, bei ihm abholen. Da es sich um ein sehr altes Handy handelt und nur eine 10-Euro-Karte geladen war, war das Handy nicht verschlüsselt. Der Grieche hatte die Namensliste geprüft und die Nummer gewählt, die unter „Mama“ abgespeichert war.
Wir treffen am nächsten den älteren Herrn, sollen wir ihm ein kleines Danke-Geschenk übergeben? Wir sind etwas unsicher, wollen das vom Moment abhängig machen. Nein, wir brauchen das nicht, denn nichts macht dem ehrlichen Finder mehr Freude, als das etwas verlegene Lächeln des kleinen blonden Mädchens. Er strahlt und fordert Carolin sogar auf, genau nachzusehen, ob auch alles da ist und das Geld nachzuzählen.
Wir haben uns für diese Reise und dieses Ziel auch unter dem Aspekt entschieden, dass unsere Kinder, Nils ist 12, so etwas wie Auslandserfahrungen sammeln. Diese kleine Geschichte hat diesen Zweck mehr als erfüllt.

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Meine kleine Urlaubsgeschichte – Fr. Dieckert, Mönchengladbach

2006 flog ich mit meiner Schwester für 2 Wochen auf die wunderbar warme Insel Rhodos. Wir verbrachten unseren Urlaub in einem 4-Sterne-Hotel, in dem wir gemeinsam mit anderen Urlaubern feierten, Spaß hatten und einfach nur die Seele baumeln lassen konnten. Zu der Zeit, als wir beide auf der Insel waren, fand gleichzeitig die Fußball Weltmeisterschaft statt und am 30.06. spielte die Deutsche Mannschaft gegen Argentinien.
Wir trommelten also für den Abend ein paar Leute zusammen und schauten genossen gemeinsam den (fast viel zu spannenden) Fußballabend.
Wahrlich bestätigte sich an diesem Abend meine Vermutung, dass man mit den Griechen wirklich super feiern kann und dass sie sich genauso mit uns über den Eintritt ins Halbfinale freuen konnten wie wir.
Es war einfach ein fast perfekter Abend! Aber auch alle weiteren Tage waren wunderbar - wir besuchten die Stadt Rhodos, um uns von ihrem Charme verzaubern zu lassen und schauten uns die ehemalige Stätte des Kolosses von Rhodos an. An anderen Tagen verbrachten wir die Zeit am Strand oder machten Touren auf tolle Ausblickpunkte.
Abends wurde man immer mit dem (für mich) weltbesten Essen belohnt und selbst in meinem Magen tanzten die Speisen nur noch Sirtaki.
Alles in allem - 2 grandiose Wochen und auf jeden Fall eine sehr empfehlenswerte Reise nach Griechenland!

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Wir lieben Griechenland... – Fam. Günther, Weißenfels

Wir lieben Griechenland. Das uralte Bild zeigt meinen Freund und mich im Sommer 1989 an der bulgarisch-griechischen Grenze. Hier endeten zu diesem Zeitpunkt unsere Urlaubsträume. Der Lauf der Geschichte im Herbst 1989 ist bekannt. Im Sommer 1990 reisten wir das erste Mal nach Griechenland, mit dem Flugzeug bis Athen, dann per Fähre nach Kreta und zurück auf dem Festland von Athen bis Thessaloniki mit einem Abstecher zum Gipfel des Olymps (fast 3.000 m zu Fuß bergauf). Die Liebe zu Hellas dauert nun schon zwanzig Jahre, hat meine Frau und mich nach Rhodos, Kos, Leptokaria, Thassos, Lesbos, Santorin, Naxos, Zakynthos, Skiathos, Skopeles sowie Zypern geführt und wir haben noch viele sehenswerte Ziele in der Ägäis. Wahrscheinlich wird unser Appetit auf blaues Meer, weiße Häuser, Oliven, Feta, Ouzou, frischen Fisch und Kalamari, alte Olivenbäume, orthodoxe Kirchen und Klöster, leckeren Wein, romantische Sonnenuntergänge und die griechische Gastlichkeit nie restlos gestillt werden. Diese Sucht ist nur durch wiederholte Griechenland-Reisen zu lindern, immer wieder gern von ATTIKA fast perfekt organisiert.

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Unser "griechischtes" Urlaubserlebnis... – Herr Lüdtke, Dresden

Unser "griechischtes" Urlaubserlebnis. In diesem Jahr verbrachten wir unseren Sommerurlaub (das 1. Mal mit Attika) in Chalkidiki. Auf dem Kassandra - Finger im Hotel Dryades in der Nähe von Siviri. Ein für uns sehr schönes kleines Hotel, ruhig gelegen und mit schönen Hotelstrand, trotz der Treppen. Am vorletzten Tag hatten wir beschlossen, unseren Zuhausegebliebenen ein typisches griechisches Mitbringsel zu beschaffen. Die Idee war im Sacharoplasticon in Siviri insgesamt 6 gleiche Schachteln mit dem Süßesten was die griechischen Zuckerbäcker fabrizieren können zu kaufen. Da die Aktion etwas länger dauern könnte, haben wir zuerst Frappe bestellt. Erst dann wurde eine Probeschachtel mit Kataifi, Baklava und Galaktoboureko gefüllt und vorgezeigt. Die nette Dame hinter dem Bedientresen dachte wir nehmen das so mit. Dann sagten wir: "six such Pockets for export to Germany - efcharisto)" Antwort: "Boah"
Jetzt passierte das, was in Deutschland völlig unmöglich wäre: Leise vor sich her summend entstanden 6 gefüllte Geschenkschachteln jede separat mit Geschenkpapier perfekt eingeschlagen und mit Geschenkbandschleifen wunderschön drapiert. Dauerte wie erwartet bestimmt eine halbe Stunde. In dieser Zeit kamen weitere Gäste, das hat aber die Dame am Bedientresen nicht wirklich interessiert. ABER keiner der hinzugekommenen Gäste hat sich beschwert oder gemeckert, sondern in aller Ruhe zugesehen bis unsere 6 Päckchen fertig waren. Ich bin im Nachherein vollkommen überzeugt, dass soetwas inclusive der Reaktion der dazugekommen Gäste nur in Griechenland möglich ist. Deswegen ist das auch das "griechischte" Erlebnis dieses schönen Urlaubs.

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Südlicher Peloponnes... – Frau Barthel und Herr Pott, Pfungstadt

Wir hatten vom 08.06.2010-29.06.2010 die Autorundreise Südliche Peloponnes gebucht. Eine sehr schöne Rundreise! Nun unsere kleine Geschichte:
Auf der Rundreise haben wir Monemvassia besichtigt, sehenswert!!! Unser 2stündiger Rundgang machte hungrig und durstig. Auf der Flaniergasse entschieden wir uns für ein gemütliches kleines Lokal, mit kleinen Tischen und Stühlen im Freien. Frau Wirtin hielt schon Ausschau nach Gästen! In unserer Reisezeit war die Fußball-WM. In wenigen Minuten Anpfiff des Spieles: Griechenland gegen Frankreich. Die Wirtin verschwand und kam mit einem kleinen Fernseher wieder, stellte ihn auf einen mit Tischdecke geschmückten Hocker, begutachtete ihr Werk. Der Bildschirm war sehr verstaubt, zum Mißfallen meiner Frau, prompt wurde der Bildschirm gereinigt, Begutachtung, überlegen, verschwinden, Die Sonne blendete, also fast kein Bild. Frau Wirtin kam wieder, mit einer Luxusausgabe von einem Regenschirm, stülpte ihn über den Fernseher, schaute, und war sehr zufrieden mit ihrem Werk. Die Gäste auch!!!
Übrigens: das Essen war sehr lecker!!
Das ist griechische Gastfreundschaft!
Wir haben uns sehr wohlgefühlt. Auf der gesamten Reise natürlich auch!

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Reisebericht Amorgos – Hr. Schabe

In Amorgos im Hafen von Katapola angekommen hatten wir nur eine kurze Anfahrt zur Pension Titika. Sie ist in der gleichen Bucht im Nachbarort Xilokeratidi. Wir wurden von Georgios abgeholt. Seine Frau Titika betreibt die gleichnamige Pension. Hier haben wir uns sehr wohl gefühlt.
Jeden Morgen gab es ein mit Liebe zubereitetes Frühstück. In der Wartezeit ließen sich die Schmetterlinge im Garten sehr gerne fotografieren.
Amorgos ist eine beschauliche, karge Insel. Hier gibt es nur Touristen, die es lieber etwas ruhiger haben wollen. Der Hauptort Chora mit einer typischen Kykladenarchitektur liegt auf dem Berg. Von hier aus geht es noch 20 km nach links und 20 km nach rechts, dann hat man die Insel abgefahren. Maximal fünf Autos kamen uns auf dieser Strecke entgegen. Es gibt viele kleine Badebuchten, die meisten mit Kiesel, ein paar wenige mit Sand. Wir haben den Strand von Aigiali bevorzugt, der zweite Hafenort der Insel. Ein schöner Sandstrand am Ort, wo man direkt hinter der Strandmauer etwas essen oder einen Frappé trinken kann. Von Aigiali kommt man auch in die Bergdörfer Tholaria und Langada. In Langada können wir die Taverne Nikos empfehlen, leckeres Essen und herrlicher Blick übers Meer.
Das Beeindruckenste an der Insel ist das strahlendste Blau, das wir je in Griechenland gesehen haben. Zu jeder Tageszeit gab es die unterschiedlichsten Nuancen. Dazu viel mir folgende Geschichte ein:
"Als Zeus bei seiner tausendjährlichen Steuererklärung darüber sinnierte, ob er wohl seine Gattin Hera als "Außergewöhnliche Belastung" steuerlich geltend machen könnte, stand sie schon, seine Gedanken lesend, erzürnt neben ihm und wollte sein Tintenfass über ihm ausleeren.
Zeus wich jedoch blitzschnell aus und so ergoss sich die Tinte statt über das göttliche Haupt über Amorgos und die umliegenden Inseln. Das meiste floss ins Meer, einige Spritzer jedoch benetzten die Türen und Fensterläden der Häuser und die Kuppeln der Kirchen. Seitdem erstrahlen die Kykladen in göttlichem Blau."
Die klare Luft, die an einigen Tagen herrschte, bescherte uns beeindruckende Sonnenuntergänge. Die Sonne war noch am Horizont blendend gelb, wie man es selten erlebt.
Der französische Film Le Grand Bleu oder Im Rausch der Tiefe hat hier auf der Insel schon Kultstatus. Einige Sequenzen wurden auf Amorgos gedreht. In einer Bar gleichen Namens, die ein Franzose hier eröffnet hat, läuft dieser Film jeden Abend.
In dem Ort, in dem wir gewohnt haben, gab es einige Tavernen. Am besten hat es uns bei Vizentos geschmeckt. Es war auch immer voll. Vor hier aus hat man auch einen schönen Blick auf das nächtliche Katapola.
Es gab auch eine kleine Boutique, die von einer Amerikanerin aus Los Angeles betrieben wir. Sie lebt jetzt in Vroutsi, einem fast ausgestorbenem Ort mit 40 Einwohnern. Eines Abends veranstaltete sie eine Fashion Show. Ein Ereignis in diesem Ort.
Eine Sehenswürdigkeit von Amorgos ist das Kloster Panagia Chosowiotissa, das 300 m über dem Meer wie ein Schwalbennest an der steilen Bergwand hängt. Nach dem schweißtreibenden Aufstieg wurde uns nach der Besichtigung ein "Raki Psimeni" serviert, ein gewürzter Trester mit Spekulatiusgeschmack. Dazu gab es auch noch Loukoumi und ein Glas Wasser.
Viele Griechen sind Autoliebhaber. Sie haben ihr Auto so lieb, dass sie ihm auch noch nach Ablauf der aktiven Dienstzeit eine letzte Ruhestätte mit besonderer Aussicht gönnen. So sahen wir an einigen exponierten Stellen alte Autowracks herumstehen und vor sich hin rosten.

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Reisebericht Santorini – Fr. Schabe

Mit der Schnellfähre von der Insel Amorgos kommend sind wir auf Santorini gelandet. Ganz anders als auf Amorgos, herrscht hier der Trubel im Hafen.
Ständig kommen Fähren an, bringen Passagiere von und nach Piräus. Viele Tagestouristen kommen auch von den umliegenden Inseln. Seit wir hier vor 18 Jahren einmal waren, hat sich vieles verändert. Man darf nicht zur falschen Zeit am falschen Ort sein, sonst schwimmt man in der Masse. Wenn man aber auf Santorini die Besonderheiten für sich entdeckt, die diese Insel bietet, dann ist es nach wie vor eine Trauminsel.
Eine Wohnung am Kraterrand mit Blick auf die Caldera bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Man möchte einfach nur den ganzen Tag sitzen und den Anblick genießen. Hier kann man auch locker mal eine Woche verbringen, ohne großen Aktionsradius. Ein Supermarkt in der Nähe für das Nötigste, ein paar Bücher und einfach nur ausspannen. Abends bei einem Ouzo die Sonnenuntergänge genießen und die Seele baumeln lassen.
D a s ist Santorini!
Wir wohnten in Imerovigli in den Remezzo Studios. Hierher verirren sich keine Tagestouristen und es ist sehr ruhig. Der Kraterwanderweg von Fira nach Oia geht direkt an den Studioanlagen vorbei, stellt aber keinerlei Beeinträchtigung dar, da die Anzahl derer, die den langen Weg auf sich nehmen, doch sehr überschaubar ist.
Wenn man die Orte Fira und Oia erkunden will, sollte man früh aufstehen.
Bis etwa 10 Uhr kann man noch ungestört durch die Gassen schlendern, dann wird es langsam voll. In Fira treffen die Landungsboote der Kreuzfahrtschiffe ein und bringen die Touristen mit der Seilbahn direkt in den Ort. Die traditionellen Esel, die noch auf Kundschaft warten, könnten diesen Ansturm alleine nicht mehr bewältigen.
In Oia sollen die Sonnenuntergänge besonders schön sein. Wir haben das einmal vor 18 Jahren erlebt. Schon damals füllten gegen Abend Menschenmassen den Ort. Sogar auf den Hausdächern standen die Leute, um den besten Blick auf die untergehende Sonne zu erhaschen. Für die Rückfahrt mit dem Bus musste man dann sehr viel Geduld aufbringen. Heute wird es nicht viel anders sein. Wir hatten unseren eigenen Aussichtsplatz im Studio und richteten unsere Tagestouren so ein, dass wir rechtzeitig zurück waren.
Besonders sehenswert sind die urtümlichen Orte Pyrgos, Emborio und Messa Gonia.
Von Pyrgos hat man einen wunderschönen Panoramablick auf die ganze Insel.
Die Ausgrabungen von Akrotiri sind leider immer noch geschlossen.

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